Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: März 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen Jona Elia Sell, handelnd unter der Bezeichnung VISION Elektrik (nachfolgend „Anbieter"), und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde") über die vom Anbieter angebotenen Leistungen geschlossen werden.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsinhalt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zu.
(3) Diese AGB gelten gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB sowie gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB, soweit nicht ausdrücklich unterschiedliche Regelungen getroffen werden.
Jona Elia Sell – VISION Elektrik (Einzelunternehmen)
Spitzwiesenstraße 26, 90765 Fürth
E-Mail: kontakt@visionimpacts.com
Telefon: [wird noch ergänzt]
§ 2 Leistungsbeschreibung
(1) Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich digitaler Marketing-Systeme, Prozessautomatisierungen und strategischer Unternehmensberatung. Das Leistungsangebot umfasst insbesondere:
- Marketing-Systeme: Konzeption, Aufbau und Implementierung automatisierter Marketing-Funnels, Lead-Generierungs- und Kundenbindungssysteme
- Prozessautomatisierungen: Analyse, Entwicklung und Implementierung digitaler Automatisierungslösungen (z. B. mit Tools wie Make, Zapier, n8n, KI-gestützte Workflows)
- Beratung: Strategische Beratung zu digitalen Prozessen, Marketing-Strategien und dem Einsatz von Automatisierungstechnologien
- Sonstige Leistungen: Weitere im Einzelauftrag vereinbarte digitale Dienstleistungen
(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Mündliche Nebenabreden bedürfen der Schriftform.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, zur Erbringung der Leistungen qualifizierte Dritte (Subunternehmer) hinzuzuziehen.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Alle Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
(2) Der Vertragsschluss erfolgt durch:
- schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters per E-Mail oder
- Unterzeichnung eines individuellen Dienstleistungsvertrags durch beide Parteien oder
- Beginn der Leistungserbringung durch den Anbieter nach Auftragserteilung durch den Auftraggeber.
(3) Der Auftraggeber ist an sein Angebot für die Dauer von 30 Tagen ab Abgabe gebunden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung des Schriftformerfordernisses selbst.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot oder Vertrag genannten Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Anbieter der Umsatzsteuer unterliegt.
(2) Der Anbieter behält sich vor, bei Projekten folgende Zahlungsstruktur zugrunde zu legen:
- 50 % Anzahlung bei Vertragsschluss
- 50 % nach Abschluss/Abnahme der Leistung
(3) Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Gegenüber Unternehmern beträgt der Verzugszinssatz 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB).
(5) Die Aufrechnung mit Gegenforderungen ist nur zulässig, wenn die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
(6) Der Anbieter akzeptiert folgende Zahlungsarten: Überweisung oder PayPal.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Anbieter bei der Erbringung der Leistungen angemessen zu unterstützen und erforderliche Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig bereitzustellen.
(2) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, hat der Anbieter das Recht, vereinbarte Fristen entsprechend anzupassen und entstandene Mehrkosten in Rechnung zu stellen.
(3) Der Auftraggeber ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm bereitgestellten Informationen und Materialien verantwortlich.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Die Laufzeit des Vertrags richtet sich nach den individuellen Vereinbarungen im Angebot oder Vertrag.
(2) Bei Projektverträgen (Einmalleistungen) endet der Vertrag automatisch mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung und vollständiger Zahlung der Vergütung.
(3) Bei laufenden Dienstleistungsverträgen (Retainer/monatliche Zusammenarbeit) gilt:
- Mindestlaufzeit: 3 Monate
- Kündigungsfrist: 4 Wochen zum Monatsende
- Die Kündigung hat schriftlich per E-Mail an kontakt@visionimpacts.com zu erfolgen.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit zwei Monatszahlungen in Rückstand gerät oder gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt.
(5) Im Falle einer Kündigung hat der Auftraggeber die bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Leistungen zu vergüten.
§ 7 Haftung und Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für bestimmte Geschäftsergebnisse, Umsätze oder Erfolge der erbrachten Leistungen, da diese von einer Vielzahl externer Faktoren abhängen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.
(5) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch die Bereitstellung falscher oder unvollständiger Informationen durch den Auftraggeber entstehen.
(6) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 8 Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte
(1) Alle vom Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Werke, Konzepte, Strategien und Materialien (nachfolgend „Arbeitsergebnisse") sind urheberrechtlich geschützt und stehen zunächst im Eigentum des Anbieters.
(2) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Anbieter dem Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen ein, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
(3) Der Anbieter behält das Recht, die erbrachten Leistungen sowie den Namen des Auftraggebers als Referenz zu nennen, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 9 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
(2) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich zugänglich sind, von dritter Seite ohne Vertraulichkeitsverpflichtung erhalten wurden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offenbart werden müssen.
(3) Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt für die Dauer der Zusammenarbeit und darüber hinaus für 2 Jahre nach Vertragsende.
§ 10 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Fürth. z. B. „Hamburg"].
(3) Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
§ 11 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der Vertragserfüllung und gemäß den geltenden Datenschutzvorschriften (DSGVO). Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
§ 12 Salvatorische Klausel
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
(2) An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.
(3) Im Falle von Lücken im Vertrag gilt als vereinbart, was die Vertragsparteien nach den wirtschaftlichen Zielen des Vertrags und dem Grundsatz von Treu und Glauben vereinbart hätten, wenn sie die Lücke gekannt hätten.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Schriftformklausel.
(2) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Über Änderungen wird der Auftraggeber rechtzeitig informiert. Widerspricht der Auftraggeber der Änderung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntgabe, gelten die geänderten AGB als angenommen.
(3) Diese AGB ersetzen alle vorherigen Vereinbarungen zwischen den Parteien bezüglich des Vertragsgegenstands.
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